History

1937 kaufte Anton Lenherr den Rebberg, welcher gegen 16 Aren umfasst, in der Aescher Klus für CHF 1'100.-. Nach dem Ableben von Anton Lenherr 1969 pachtete Franz Lenherr den Rebberg, in dem er als Kind viel Zeit verbrachte und machte "seinen" Rebberg zu seiner Leidenschaft. Die ganze Familie musste Franz Lenherr bei seiner Leidenschaft unterstützten, allerdings nicht immer ohne gemaule denn wenn man mit der Arbeit fertig war konnte man vorne wieder anfangen!

1970 riss Franz Lenherr die Gutedel-, Ebling-, und RiestlingxSylvanerstöcke aus und pflanzte seinen Gutedel in grösseren Abständen, welche auf dem kalkreichen Lehmboden bestens gedeihen. In dieser Zeit hat er sich entschieden, seinen Wein selber zu vermarkten und lies die Trauben durch die Domain Nussbaum in der Klus keltern. 1983 konnte sich Franz Lenherr seinen Traum erfüllen, den alten Geräteschuppen durch ein Riegelbau dem heutigen Wahrzeichen unseres Rebberg zu ersetzen. Das neue Rebhäuschen wurde mit grosser Unterstützung seines Sohns Franz Lenherr, unser Zimmermann in der Familie, erstellt.
1988 und 1998 wurde jeweils ein Teil der Gutedel neu angepflanzt. 1995 hat Franz Lenherr als erster Rebbauer in der Klus Chardonnay mit Erfolg angepflanzt.
Im Dezember 1999 konnte Franz Lenherr seinen grössten Erfolg mit der Auszeichnung bester Hobbywinzer mit Fremdkelterung beim Chardonnay und einer Auszeichung in den vorderen Rängen beim Gutedel feiern.
2004 wurde ein Teil der Gutedel durch Cabernet Jura, einer unterspezifischen Traubensorte die mit weniger Spritzungen auskommt, ersetzt.

2012 hat Franz Lenherr sein Lebenswerk in die Hände von seinen Sohn Toni (Anton) Lenherr anlässlich des 75 jährigen Jubiläum übergeben und ihn bis zu seinem Ableben 2020 mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Toni Lenherr wird in der Zwischenzeit kräftig von seinen Söhnen Patrick und Joel Lenherr bei der Arbeit im Rebberg unterstützt. In Abstimmung mit Franz Lenherr wurden in 2021 die Cabernet Jura Reben wieder durch Gutedel ersetzt, bzw. ein weiterer Teil der Gutedel in 2023 durch neue Rebstöcke ersetzt.

Ab 2016 werden die Trauben durch Ulrich Bändiger von Tschäpperli Weine sorgsam zu aromatischen hervorragenden Weinen gekeltert.